12. 05. 2011 / Stephan Zimmermann

Räume schaffen für Neugierde und Interesse

Kategorie: Lernwerkstätten Grundschule

Mit diesen Worten begleitete Pfarrer Manfred Endres die Einweihungsfeier der drei neuen Lernwerkstätten der Kreuzberg-Grundschule Bischofsheim. Initiert von Lehrerin Claudia Zimmermann, Multiplikatorin für Lernwerkstätten am Schulamt Rhön-Grabfeld, entstanden an den drei Schulstandorten der Bischofsheimer Grundschule drei thematisch unterschiedliche Lernwerkstätten. Unter Federführung von Lehrer Jürgen Schmidt erforschen und entdecken die Schüler in Frankenheim das Thema Natur und Technik. Der Standort Unterweißenbrunn hat sich der Leseförderung verschrieben, was der Initiatorin sehr am Herzen lag. Die Grundschüler in Schönau können ihre Ideen und Kreativität im künstlerischen Bereich ausleben. Dort richtete Lehrerin Susanne Karg eine Kunstwerkstatt ein.

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"Eine Lernwerkstatt ist ein etwas anderes Lernen", betonte Schulleiter Rüdiger Bader in seiner Begrüßung. Udo Baumann, Bürgermeister der Stadt Bischofsheim, Rudi Zehe, Bürgermeister der Gemeinde Schönau, Ulla Schröder und Joachim Dierolf zeigten sich als Vertreter des Schulverbands begeistert von der Vielfalt an Lernmöglichkeiten, die eine Lernwerkstatt zu bieten hat. Dass es kein Widerspruch sein muss, kindgerecht und auch wissenschaftlich zu unterrichten, wie Jürgen Schmidt im Frankenheimer Schulhaus aufzeigte, konnte Schulrat Klaus Jörg nur unterstützen.

Während der Einweihung besuchten Elternbeiräte, Lehrkräfte und interessierte Kommunalvertreter alle drei Lernwerkstätten. "Wenn Buchstaben sich verbinden, kommt meist etwas Zauberhaftes heraus", erläuterte Claudia Zimmermann den Namen "Buchstabenzauberland", der in einem Schülerwettbewerb für die Lernwerkstatt in Unterweißenbrunn gefunden wurde. Anke Schroth, Vorsitzende des Elternbeirats, machte den Anwesenden deutlich, dass das Wort Begreifen mit dem Vorgang des Greifens zu Beginn des menschlichen Lebens im direkten Zusammenhang steht und bei einem lebenslangen Lernen erhalten bleibt.

Ein besonderer Dank ging an die Hermann-Gutmann-Stftung und den Schulverband, ohne deren großzügige finanzielle Unterstützung keine Lernwerkstatt möglich gewesen wäre. Bürgermeister Udo Baumann sieht zudem die drei Lernwerkstätten als lohnenswerten Grund, die drei Schulstandorte für die Zukunft zu sichern. Er bedankte sich bei allen Lehrkräften, die durch ihr besonderes Engagement zum Umsetzen der Lernwerkstattidee in die unterrichtliche Praxis der Bischofsheimer Grundschule beigetragen haben.


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